Archiv für Juli 2007

indymedia erklärt

Ergänzungen:

Ich camp nicht mit Antideutschen
Joe 26.07.2007 – 18:55
Immer das selbe bei den SpinnerInnen aus Oberhausen….
Antideutsche, Bahamaas, Anti-Muslime, KriegstreiberInnen,
für mich ist das selbst ernannte „Antifa“-Camp ein rotes Tuch!!!
Ihr spinnerten Antideutschen: Fuck off und verschwinder aus der Linken!!
Antideutsches Camp boykotieren!!!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen:

Antideutsches Rassistencamp
Antiimp 26.07.2007 – 18:00
Antideutsche Rassisten hetzen mal wieder die Jugend auf. George Bush a man of peace wie die Bahamas titelte. Kein Fussbreit den Antideutschen!

querfront reloaded

vom moscheebau in heinersdorf, dem gegenprotest und dem gegen-gegenprotest mag man ja denken wie man will, eins ist sicher: es gibt immer was zu lachen.
bei der letzten demonstration des ipahb tauchen neben den üblichen rassisten einige als nazis verkleidete antifas auf um mit schildern mit sprüchen wie „Prediger ausweisen!“, „Abschiebung für Alle!“, „Leitkultur statt Religionsfreiheit“und „Deutsche Wurst statt Gammeldöner!“ den „häßlichen Aufmarsch […] der Lächerlichkeit Preis zu geben“ und dem „IPAHB […] Imageschaden zuzufügen. “. soweit, so dämlich, auch wenn ein paar der sprüche ganz nett sind.
daraufhin gab es bei politically incorrect, sobald bekannt wurde das die demonstrantInnen antifas waren, prompt die retourkutsche, welche sich hauptsächlich durch merkwürdige neologismen („antifanazi“) und sonstige rechts-links gleichsetzungen hervortat.
in der kommentarspalte bei pi wurde die gelegenheit auch gleich dankend genutzt um dem/der geneigten leserIn zu erklären, dass sowohl nazis als auch antifa feinde der deutschen und volkszersetzer sind, der bürgermob in heinersdorf also gar nichts mit nazis zu tun haben kann (kommentar #56), und dass man selber als jude von heute das opfer der nazis von heute, also der antifa sei (#26).
antisemitismus und geschichtsrelativierung scheinen, trotz einem nach auszen hin gegeteiligem selbstverständis, bei pi durchaus konsensfähig zu sein.
der krönende abschlusz der ganzen sache findet sich dann auf altermedia, einem der bekanntesten rechtsextremen internetportale, dass den artikel von politically incorrect gleichmal eins zu eins inklusive quellenangabe (der nicht funktionierende link wird wohl vor allem auf die unterirdischen englischkenntnisse der autorInnen zurückzuführen sein) geposted hat. die kameradenInnen scheinen nicht ganz verstanden zu haben, dass deutscher rassismus ganz und gar un-nazihaft ist. zumindest in heinersdorf.

oberhausen at night

nach längerer erholungszeit gibts von mir auch noch nen bericht zum pralinenformat. was sich zunächst nach einer veranstaltung eines deutschen pornomagazins anhört war eigentlich ein zweitägiges festival mit reichlich guter elektromusik. da das ganze in oberhausen war mussten wir eine relativ lange anfahrtszeit in kauf nehmen, die ich und ein mitreisender genosse mit wodka energy erträglicher gestalten wollten. was zunächst auch ganz gut funktionierte, später aber, nicht zuletzt aufgrund der hitze und des in-der-sonne tanzens dazu führte, dass ich nicht mehr weiß was nach dem egotronic auftritt passiert ist. abgesehen von irgendwo rumliegen, kotzen und dem auch schon leicht angetrunkenen mitfahrer der alles mit einem „komm mal klar alter“ kommentierte.
nach einem kleinen erholungschläfchen auf einer couch war das programm auf der bühne leider schon vorbei und die musik in den innenräumen konnte mich auch nicht richtig begeistern, weshalb ich den rest des morgens hauptsächlich mit rumhocken und labern verbrachte. trotzdem erlebte ich auch hier noch das ein oder andere highlight, von asiprolls die meinten, dass „drinnen echt der neger springt“ bis zu besoffenen die morgens um vier von ihrer punkervergangenheit erzählten, alles war dabei. inhalt der ex-punker-erzählungen waren hauptsächlich schläge, nazis, simone, nazis, schläge, nazis, rauhfaser wände, nazis, schläge, pfefferspray und schläge.
unterm strich aber ein ganz netter ausflug.

Southpark goes Antifada

Kann mir jemand den Anfang erklären? Ist da das zu sehen was ich denke? Soll das lustig sein?

Wahre Worte

findet ein Kommentator bei Indymedia zum Naziaufmarsch in FFM:

genervt
newbie 08.07.2007 – 19:52
die unfähigkeit der [f], fehler und niederlagen einzugestehen, führt zu einer fatalen verharmlosung der ereignisse vom gestrigen tage. die faschos konnten teilweise vermummt und mit lautstarker skandierung der parole „brd, judenstaat, wir haben dich zumkotzen satt“ unter polizeischutz durch frankfurt marschieren. die anzahl der gegendemonstrantinnen war alarmierend gering. ich verstehe die motivation nicht, die zur schönrechnung dieser scheisse führt. für die autonome antifa [f] scheint ein naziaufmarsch nicht mehr als ein sportliches ereignis zu sein, wo man mit den nazis seine kräfte messen kann. wenn man kein k.o. vorweisen kann, dann ist es eben auf jedenfall ein sieg nach punkten. da ist es auch kein wunder, dass vorher gewohnt größenwahnsinn und arrogant aufgetreten wird. denn auch wenn die ganze orga fürn arsch ist, steht ja das ergebnis des sportlichen kräftemessens zwischen autonomen nationalisten und autonomer antifa bereits im vorraus fest.